Samstag, 31. Mai 2008

Ciudad de Panamá - Panama City

Bei unserer Ankunft in Panama City kriegten wir gleich mal einen Kulturschock. Wir dachten bis vor kurzem noch, dass Kolumbien sehr westlich und modern ist…bis wir die Skyline der Stadt sahen, die nicht umsonst Miami des Südens genannt wird. Dadurch, dass der Panamakanal bis 1999 in den Händen der USA war hat sich natürlich die nordamerikanische Kultur hier dementsprechend breit gemacht und durch das Geld das der Kanal abwirft kann sie auch so richtig verwirklicht werden – dicke neue Autos, moderne Gebäude, Wolkenkratzer und Supermärkte in denen man wirklich ALLES kriegt. Neben den typisch amerikanischen Sachen wie Marshmallowcreme, Peanutbutter, Root Beer und Cream Soda fanden wir sogar Darbo Marmelade! Leider war die Tyrolean Blueberry nicht ganz so unsere Preisklasse…
Nachdem wir alle unsere Junkfood-Gelüste befriedigt hatten erkundeten wir die Stadt.
Die Altstadt von Panama City war bis vor kurzen noch ein Slum in dem man sich als Tourist besser nicht hineinverirrt hätte. In den letzten Jahren wurde aber vermehrt begonnen das Erbe der Stadt zu bewahren und wieder zu renovieren und so kann man dank verstärkter Polizeipräsenz die ersten hochglanzrenovierten Kolonialbauten bewundern. Trotz der vielen Ruinen, die immer noch in der Altstadt stehen kann man schon erahnen wie wunderbar kitschig das Stadtbild mal werden wird. Im Moment ist es ein Stadtteil, der irgendwie nicht zusammenstimmt, weil zu neu und zu alt einfach zu nah beieinander steht.
Mit den beiden Israelis Or und Lilach besuchten wir auch die grüne Lunge der Stadt. Mitten in Panama City befindet sich der 265 ha große Parque Natural Metropolitano – ein Stück Urwald mitten im Großstadtdschungel. Am Parkeingang erfuhren wir von den Rangern, dass man mit viel Glück auch Tiere sehen kann. Mit unserem Glück (und inzwischen gut geschulten Augen) sahen wir nicht nur einen Ameisenbären und ein Faultier, sondern auch noch eine ganze Gruppe Tití-Affen. Das Faultier war beim Fotoshooting nicht ganz so kreativ in seinen Posen, die Affen flirteten da schon viel begabter mit der Kamera…

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