Dienstag, 29. April 2008

Cartagena... frueher der Traum aller Piraten... heute der vieler Touristen...

Cartagena ist seit der Kolonialzeit die wichtigste Hafenstadt Kolumbiens. Hier lagerten die Spanier die von den Indios gestohlenen Reichtümer, bevor sie nach Europa verschifft wurden. Aus diesem Grund war die Stadt immer wieder Ziel von Piratenangriffen, die die Stadt plünderten und brandschatzten. Nach dem verheerenden Angriff von Francis Drake im Jahre 1586 war es den Spaniern dann endgültig zu viel und sie beschlossen Cartagena mit Mauern zu schützen und es so uneinnehmbar zu machen. Die Bauarbeiten der Festungsanlagen dauerten über 200 Jahre (zum Teil, weil Piraten bei Angriffen die Mauern immer wieder zerstörten) und sind auch heute noch echt beeindruckend.

Die gesamte Altstadt ist von einer riesigen Mauer mit unzähligen Kanonen umgeben. Rund um die Stadt findet man immer noch die enormen Festungen, die Angriffe von allen Seiten abwehren sollten. Die Altstadt hat sich über die Jahrhunderte kaum verändert – enge Gassen mit bunten Kolonialbauten und blumenbeladenen Balkonen. Bunt gekleidete Frauen tragen Körbe mit Obst auf ihren Köpfen um dir frisch einen Obstsalat zuzubereiten und an jeder Ecke findet einen der vielen tinteros (Kaffeeverkäufer)

Da Cartagena das Haupttouristenziel in Kolumbien ist (für viele Touristen der einzige Ort, den sie in Kolumbien besuchen) ist es leider übertouristisch und überteuert. Aber ein Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt kostet ja nichts und wir sind inzwischen schon so lange unterwegs, dass wir auch in Cartagena was finden, das in unserer Budget passt…

Von Cartagena aus besuchten wir in einem Tagesausflug den Volcán de Lodo. Die beste Art diesen relativ aktiven Vulkan zu besuchen ist es einfach ein wenig Anlauf zu nehmen, in den Krater zu springen und das warme Bad zu genießen…Der Vulkan ist natürlich nicht mit Lava gefüllt, sondern spuckt lauwarmen Schlamm. Das Blubbern wird durch die Gärgase von Biomasse im Erdinneren erzeugt. Sieht ekelhaft aus, ist aber echt lustig. Man dümpelt im lauwarmen cremigen Schlamm und kann nicht untergehen. Der Korkstoppeleffekt ist einfach zu groß. Hat man genug vom Schlammbaden geht man einfach zur nahe gelegenen Lagune und lässt sich von den dort wartenden Ladies für ein Trinkgeld abschrubbeln und entmatschen… Angeblich soll dieser Schlamm sehr gesund sein und gegen Hautkrankheiten helfen – Marita hat jetzt einen juckenden Ausschlag am Rücken - war wohl eher etwas kontraproduktiv…Trotzdem ist das Bad in diesem einzigartigen Vulkan echt ein Erlebnis!


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

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