Sonntag, 14. November 2010

Kappadokien





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Helga und Otto hatten uns ja schon von der genialen Landschaft Kappadokiens vorgeschwärmt und auch von Bildern kannten wir die wunderschönen Gesteinsformationen der Gegend, aber was uns dort dann erwartete übertraf sämtliche Erwartungen: Kappadokien ist DER Outdoor-Spielplatz! - bizarrste Felsformationen, auf denen man herum klettern kann, natürliche Nischen und Spalten, Türme und Zacken und zusätzlich dazu sind viele der Felsen bearbeitet. Höhlen, Grabkammern, Mausoleen, Wohnhäuser, Kirchen und Klöster – alles direkt in den Stein gehauen. Diese vor sich hin bröckelnden „Gebäude“ kann man (sofern man ein bisschen abseits der ausgelatschten Touristenpfade unterwegs ist) ungestört erkunden, darin herumkraxeln und erforschen.
Dieser Riesenklettergarten startete direkt hinter unserem Campingplatz in Göreme und wir verbrachten mehrere Tage damit in der Gegend spazieren zu gehen und in den Ruinen zu spielen.
An einem Tag machten wir einen Ausflug in ein etwas entlegeneres Tal. Laut unserem Reiseführer sollten es 4 km sein. Als wir nach laaaaannngen 4 km am vermeintlichen Ende des Tals ankamen, stellte sich heraus, dass wir erst auf etwa Halbstrecke waren. Die Gesamtstrecke waren statt 4km nämlich 14!km – Danke Lonely Planet für den falschen Maßstab auf der Karte!
Der Vorteil der ganzen Sache war aber, dass wir es wieder mal geschafft hatten, den in Kappadokien so lästigen Touristenmassen zu entkommen. Wir spazierten durch Weintraubenfelder, kletterten über kleine Schafsteige zu entlegenen Felsenkirchen und Gräbern in denen noch menschliche Gebeine lagen und furteten mehrere male den Fluss, der durchs Tal floss. Als wir dann endgültig in den touristischeren Teil des Tals kamen, konnten uns die dortigen Felsenkirchen dann nicht mehr umhauen. Ein weiterer Vorteil war, dass uns Otto, der nicht mit uns mitgegangen war, am anderen Ende des Tals mit dem Auto abholte. Das ganze Tal wieder zurück latschen hätte uns nämlich echt nicht mehr gefreut.
Nach mehreren Tagen des Herumkletterns und Erkundens wollten wir uns als „krönenden Abschluss“ noch das berühmte Freilichtmuseum von Göreme anschauen – Als wir am Weg dorthin jedoch die Touristenmassen, Plankenwege und Absperrungen sahen, machten wir am Absatz wieder kehrt: Wir hatten schon so viele Felsenkirchen und Höhlen gesehen, dass uns DAS auch nicht mehr beeindrucken konnte. Außerdem, wo ist denn der Spaß am Ruinen-Erkunden, wenn man nur auf Plankenwegen gehen darf und überall dort, wo es interessant wäre, abgesperrt ist? Wir sind da echt lieber ein bisschen individueller unterwegs. Da kam uns der nahe gelegene Vulkan Erciyes Daĝi gerade recht. Dieser graue Riese richtete vor langer Zeit den Saustall an, der sich mit Hilfe von Wind und Regen in die beeindruckenden Felsformationen Kappadokiens verwandelt hat.

Kommentare:

rici hat gesagt…

Kappadokien- Das traumhafte Urlaubsziel


Vor mehreren Mio. von Jahren gab es eine Erosion, die eine faszinierende Stadt hat in Erscheinung treten lassen. Kappadokien wird jene heutzutage genannt und hat verschiedene Provinzen zu bieten. Die Provinzen heißen Nevsehir, Aksaray, Kirsehir, Nigde und Kayseri. Den Urlaubern bekannt ist vor allem der Ort Göreme, denn hier gibt es Felsformationen, die einfach wunderbar anzusehen sind. Die aus Tuffsteinfelsen gehauenen Höhlen- und Felsenkirchen muss man einfach gesehen haben. Jene wurden sogar im Jahre 1985 zum Weltkulturerbe ernannt, erwartungsgemäß von der UNESCO. Es ist in keinster Weise überraschend, dass Göreme das Herzstück von Kappadokien ist.

Kappadokien wird auch gern als Stadt der Pferde benannt, weil die Urlauber auf dem Rücken der Pferde Göreme erkunden können. Dagegen auch, da Kappadokien übersetzt in der Tat Land der schönen Pferde heißt. Dort gibt es eine Menge zu entdecken, so die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymakli, die bis zu 10 Etagen in die Tiefe reichen. Ebendiese wurden in den 60er Jahren von Archäologen aufgespürt.

Wer Naturwunder mag, muss Kappadokien besuchen. Die bizarren Felsformen werden begeistern können, ebenso wie die eingehauenen Höhlen und Wohnungen oder Kirchen plus Klöster. Die Töpferstadt Avanos wird die Urlauber darüber hinaus begeistern wie auch die Stadt Ürgüp.

Ehe man den Urlaub bucht, kann man sich gern über andere türkische Urlaubsorte auf www.nevsehir-kappadokien.de informieren. Auf diese Weise weiß man, wo exakt der Urlaub unvergesslich werden wird.

rici hat gesagt…

Noch mehr Türkei Städte unter:

www.alanyaa.de
www.fethiyee.de
www.izmir-türkei.de
www.istanbul-marathon.de
www.nevsehir-kappadokien.de

Über Griechenland und Tunis in Tunesien.

www.griechenland-foto.de
www.tunis-tunesien.de